Beziehungskonflikte verstehen: Die wahren Ursachen für euren Streit #265

Schritt für Schritt Anleitung - kein Blabla

So gelingt Innere Kind Heilung wirklich.
Montag 26.01. - 19 Uhr

Wenn du Beziehungskonflikte verstehen willst, musst du lernen, was im Hintergrund wirklich wirkt: nicht die erwachsenen Partner streiten miteinander, sondern oft zwei verletzte Kind-Anteile. In diesem Beitrag erfährst du, warum Männer häufig in den Rückzug gehen, während Frauen Nähe und Austausch brauchen – und weshalb das schnell zu Eskalationen führt. Ich zeige dir, wie du diese Muster erkennst und was du tun kannst, um eure Beziehung wieder in Verbindung zu bringen.

Wenn du deine Beziehungskonflikte nicht nur verstehen willst, sondern tatsächlich eine Veränderung erleben magst, dann komm ins erste Innere Kind Analyse Gespräch (persönlich mit Stefan)

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Beziehungskonflikte verstehen: Warum ihr so verschieden reagiert

Wenn du Beziehungskonflikte verstehen willst, dann reicht es nicht, nur auf das zu schauen, was gesagt wird. Viel entscheidender ist, wer in diesen Momenten eigentlich spricht.

In den meisten Konflikten begegnen sich nämlich nicht zwei erwachsene Menschen – sondern zwei alte, verletzte Anteile aus der Kindheit.

Genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

Denn wenn wir nicht verstehen, warum Männer und Frauen in Konflikten oft so unterschiedlich reagieren, landen wir immer wieder in denselben Schleifen: Rückzug, Eskalation, Frust, Sprachlosigkeit. Und irgendwann entsteht Distanz – obwohl sich eigentlich beide Nähe wünschen.

Warum Männer und Frauen in Konflikten so unterschiedlich reagieren

In unserer Beziehung – zwischen Katharina und mir – war das am Anfang ein riesiges Thema.

Ein Thema, das uns ehrlich gesagt fast an unsere Grenzen gebracht hätte, wenn wir es nicht verstanden hätten.

Katharina wollte reden.

Ich wollte raus.

Je mehr sie gesprochen hat, desto mehr habe ich innerlich zugemacht.

Nicht, weil ich sie nicht liebe.

Nicht, weil mir die Beziehung egal war.

Sondern weil in mir etwas ganz anderes passiert ist.

Und genau das ist der Schlüssel.

Was im Streit wirklich passiert (und was fast niemand sieht)

In Konflikten passiert oft Folgendes:

Eine Person sucht Verbindung, Austausch, Nähe.

Die andere Person fühlt sich überfordert, unter Druck oder angegriffen.

Von außen sieht das aus wie:

„Sie redet zu viel.“

„Er zieht sich immer zurück.“

Doch das greift viel zu kurz.

In Wahrheit reagiert hier meist nicht das erwachsene Ich, sondern ein Kind-Anteil, der früher gelernt hat, wie er mit Überforderung umgehen muss.

Wenn Rückzug kein Desinteresse ist, sondern Schutz

Bei mir war es so:

Wenn Katharina emotional wurde oder viel reden wollte, hat mein inneres System Alarm geschlagen.

Nicht bewusst.

Nicht logisch.

Sondern körperlich.

Da ging innerlich sofort eine Mauer hoch.

Mein Impuls war: Ich muss hier weg.

Früher hätte ich das so beschrieben:

„Sie ist so aggressiv.“

Heute weiß ich:

Das war nicht ihre Aggression – das war meine innere Not.

In mir saß plötzlich ein kleiner Junge, der gelernt hatte:

Wenn es emotional wird, zieh dich zurück.

Gefühle sind gefährlich.

Bleib lieber still.

Beziehungskonflikte verstehen heißt: Die Überperspektive einnehmen

Das Entscheidende ist:

Beide wollen in diesem Moment eigentlich dasselbe – Verbindung.

Aber:

Der eine sucht sie durch Nähe und Reden.

Der andere sucht Sicherheit durch Rückzug.

Und wenn wir das nicht verstehen, nehmen wir das Verhalten des anderen persönlich.

Dann entsteht Drama.

Wenn sich zwei Kinder gegenüberstehen

Das klingt vielleicht hart, aber es ist unglaublich wichtig:

In vielen Beziehungskonflikten sitzen sich zwei Kinder gegenüber, die beide gerade nicht bekommen, was sie brauchen.

Das eine Kind ruft: „Sieh mich! Hör mich!“

Das andere Kind sagt: „Bitte hör auf, es ist zu viel!“

Und beide fühlen sich allein.

Wir glauben, wir streiten als Erwachsene.

In Wahrheit reagieren wir aus alten Prägungen.

Warum Konflikte sich sonst immer weiter zuspitzen

Wenn wir diese Dynamik nicht erkennen, passiert etwas Gefährliches:

Gespräche werden vermieden

Themen werden geschluckt

Nähe wird weniger

Verletzungen sammeln sich an

Am Anfang geht das vielleicht noch.

Aber mit der Zeit entsteht innerlich Resignation.

Dann kommen Gedanken wie:

„Es bringt eh nichts, darüber zu sprechen.“

„Ich werde sowieso nicht verstanden.“

Und genau hier verlieren Beziehungen ihre Lebendigkeit.

Der unsichtbare Anspruch aus dem Inneren Kind

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Anspruchshaltung, die aus dem Inneren Kind entsteht.

Kinder hatten – völlig zurecht – den Anspruch:

gesehen zu werden

verstanden zu werden

gehalten zu werden

Wenn diese Bedürfnisse damals nicht erfüllt wurden, tauchen sie später in Beziehungen wieder auf.

Dann fühlt es sich plötzlich so an wie:

„Er müsste mich doch endlich verstehen.“

„Sie sollte doch merken, wie es mir geht.“

Und genau das erzeugt enormen Druck im Beziehungssystem.

Beziehungskonflikte verstehen heißt, Verantwortung zurückzuholen

Der Wendepunkt entsteht in dem Moment, in dem ich erkenne:

Ah – das, was ich gerade von meinem Partner will, gehört eigentlich zu mir.

Das heißt nicht:

dass Bedürfnisse unwichtig sind

oder dass man alles alleine lösen muss

Aber es heißt:

Ich darf aufhören, mein Inneres Kind unbewusst beim anderen „abzuladen“.

Was sich verändert, wenn ich meinen Anteil erkenne

Als ich begonnen habe, meinen inneren Anteil zu verstehen, konnte ich Katharina plötzlich etwas ganz anderes sagen:

Nicht:

„Du bist zu viel.“

Sondern:

„In mir ist gerade etwas ganz Kleines total überfordert.“

Und das verändert alles.

Plötzlich entsteht Raum zwischen uns.

Plötzlich begegnen sich zwei Erwachsene.

Plötzlich wird Beziehung wieder möglich.

Warum echte Kommunikation erst dann beginnt

Viele Paare versuchen, Kommunikationstechniken anzuwenden:

Ich-Botschaften

Gesprächsregeln

aktives Zuhören

All das kann hilfreich sein – wenn die inneren Anteile beruhigt sind.

Sind sie das nicht, wird selbst die beste Ich-Botschaft zur versteckten Anklage.

Echte Kommunikation entsteht erst, wenn ich weiß:

Wer spricht da gerade in mir?

Beziehungskonflikte verstehen bedeutet nicht, immer einer Meinung zu sein

Ein ganz wichtiger Punkt zum Schluss:

Verstehen heißt nicht, dass ihr immer einer Meinung sein müsst.

Verstehen heißt auch nicht, dass Konflikte verschwinden.

Aber:

Ihr könnt in Verbindung bleiben, selbst wenn ihr unterschiedlich denkt.

Und das ist der eigentliche Schlüssel für eine stabile Beziehung.

Wenn du deine Beziehungsdynamik wirklich verstehen willst

Das, was ich hier beschrieben habe, ist nur ein Einblick.

Die wirkliche Veränderung entsteht, wenn du beginnst, deine eigenen Muster zu erkennen:

Warum ziehst du dich zurück?

Warum brauchst du gerade jetzt Nähe?

Was passiert in deinem Körper?

Wenn du Beziehungskonflikte verstehen willst, dann führt kein Weg daran vorbei, dein Inneres Kind mitzunehmen – und gleichzeitig dein erwachsenes Ich zu stärken.

Wenn du magst, begleite ich dich dabei gern persönlich.

Den Link dazu findest du unter dem Video oder in den Shownotes.



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